Liebster Award

Das war schon eine große Überraschung, als ich gestern nach einer kurzen Tour draußen im Siebengebirge (was denn auch sonst :-)) eine Benachrichtigung über die WordPress-App erhielt, dass mich Christine von den Reise-Kids für den Liebster-Award nominiert hat…

Bei einer Tasse Kaffee habe ich dann erst einmal schnell recherchiert, was dieser Award überhaupt ist und worum es dabei geht.

Der Liebster Award hat es sich zum Ziel gemacht, verschiedene Blogs untereinander bekannt zu machen und neue Leser auf die jeweiligen Blogs aufmerksam zu machen.

Und wie funktioniert das?

  • Ein Blog nominiert bis zu 11 andere Blogs und stellt 11 beliebige Fragen und beantwortet gleichzeitig die an ihn gestellten Fragen.
  • Die nominierten Blogs stellen wiederum bis zu 11 neuen Blogs 11 Fragen, indem sie diese ebenfalls nominieren.

Okay, scheint ja nicht so schwer zu sein. Hier also nun die Fragen von Christine (vielen, vielen Dank :-)) und meine Antworten:

Seit wann bloggst du/bloggt ihr?

Hmm, schwer zu sagen, wirklich. Über WordPress bin ich erst seit Mai 2014 aktiv. Ich hatte vorher aber schon seit mehreren Jahren diverse Artikel über das GPS-Tourenportal GPS-Tour.info veröffentlicht. „Gelandet“ bin ich bei WordPress und damit in der Blogger-Szene über einen Bekannten, der seit Jahren bloggt und dessen Seitengestaltung mir sehr gut gefallen hat. Da hat mich der Ehrgeiz gepackt und das Ding nahm seinen Lauf… 🙂

Welche Ziele verfolgst du/verfolgt ihr mit deinem/eurem Blog?

Och, Christine! Ziele! Mir macht das Bloggen einfach nur Spaß. Vielleicht will ich meine Erlebnisse in der Natur auch nur nicht für mich behalten und anderen Familien eine Fundgrube mit Touren bieten, wie sie draußen mit Spaß aktiv und unterwegs sein können.

Über welche Themeninhalte schreibst du/schreibt ihr im Wesentlichen?

In meinem Blog geht es ausschließlich um Spaziergänge, Wanderungen und Bergtouren mit Kindern und auch mal ohne. Je älter unsere Kids jetzt werden, desto mehr auch mal ohne. 🙂

Ab und zu verirrt sich auch mal eine Fahrradtour in unser Tourenspektrum.

Schwerpunkte sind Touren in den westdeutschen Mittelgebirgen (z.B. in der Eifel) und im Alpenraum. Im Wesentlichen geht es mir darum, Touren abseits ausgetretener Wege zu entdecken – den meisten unserer GPS-Spuren kann man mit einem Kinderwagen NICHT folgen. Natürlich komme auch ich auf meinen Touren nicht um asphaltierte Teilstücke oder breite Wirtschaftswege ganz herum – aber je schmaler, spannender und manchmal auch gefährlicher ein Weg scheint, desto mehr Spaß haben die Kids und auch ich.

Was sollte man beachten oder bedenken bevor man mit dem Bloggen beginnt?

Ich denke im Wesentlichen braucht’s ein klares Themenprofil. Ein potenzieller Leser sollte wissen, was ihn in einem Blog erwartet. Heute ein Foto, morgen ein Kuchenrezept und übermorgen die Rezension eines Buches oder Films wäre ziemlich schräg. Bei mir im Blog geht es ausschließlich um spannende Erlebnis-Touren kombiniert mit der Fotografie in der Natur.

Und Du solltest Dir natürlich bevor Du startest auch bewusst machen, dass Bloggen einiges an Zeit in Anspruch nehmen kann.

Wie viel Zeit verbringst du/verbringt ihr wöchentlich mit dem Bloggen?

Ich versuche meine Aktivitäten auf einen Artikel pro Woche zu beschränken. Manchmal kommt noch ein „schnelles“ Foto ohne weitere Botschaften dazu. Und manchmal schaffe ich noch nicht mal dies…

Was ist im Leben für dich/euch wichtig?

Der wichtigste Mensch in meinem Leben bin ich. Mir ist bewusst, dass das jetzt ziemlich arrogant klingt und auch gar nicht in den Mainstream passt – aber nur wenn es mir selbst gut geht und ich im Gleichgewicht bin, kann ich genügend Kraft schöpfen, um für die Menschen die ich liebe „da sein“ zu können ohne mich selbst zu „verbrauchen“.

Kind oder Karriere? Wenn du dich/ihr euch entscheiden müsstet, was würdest du/würdet ihr wählen?

Karriere ist nicht wichtig. Ich definiere mich jedenfalls nicht darüber und muss auch nicht immer höher und weiter. Wichtig ist das zu tun, was du auch tun möchtest. Und sich nicht für irgendetwas zu verbiegen. Zeit mit der Familie ist mir sehr wichtig, genauso aber auch Zeit für mich, z.B. für die Fotografie, das Laufen oder auch einfach mal ein Buch zu lesen.

Wenn ich in meinem Leben tatsächlich vor die in der Frage formulierte Wahl gestellt worden wäre, hätte ich „Kind“ gewählt.

Wohin ging eure letzte Familienreise und wie war sie? Ein Resümee, bitte!

Windig.  Kalt. Und nebelig. Über die Karnevalstage hat es uns an die deutsche Nordseeküste gezogen – möglichst weit weg vom Trubel im Rheinland.

Wir waren also am Meer – bloß das Meer war gerade weg. Wahrscheinlich Karneval feiern…:-)

Wie unterscheidet sich das Reisen mit Kindern zum Reisen ohne Kinder?

Hmm, so ganz eindeutig lässt sich das doch gar nicht sagen. Hängt vielleicht nicht ganz unwesentlich mit dem Alter der Kinder zusammen. Spontan würde ich ganz grob vier Phasen unterteilen: Die Windelzeit, die Vorschulzeit, die Grundschulzeit und dann früher oder später die Abnabelung der Kids, also die Pubertät.

Unproblematisch ist die Windelzeit, wo sich die Kleinen noch recht gut „verpacken“ lassen und bei Bergwanderungen den Ausblick aus der Rückentrage genießen. Anders als ohne Kids sind dabei jedoch die Vielzahl von Pausen, damit die Kleinen ihren Bewegungs- und Erkundungsdrang ausleben können.

Die anstrengendste Phase ist die Kindergartenzeit. Nun sind die Kids zu schwer, um getragen oder geschoben zu werden, aber die kurzen Beinchen wollen noch nicht so viel Laufen. Streckenlänge und Wanderzeit verkürzen sich rapide. Dafür entdecken nun die Eltern ganz viele Sachen am Wegesrand, an denen sie sonst unbeachtet vorbei gelaufen wären…

Sportlich wird es wieder in der Grundschulzeit. Viele Kids entwickeln nun sportlichen Ehrgeiz und suchen die besondere Herausforderung. Die Ausdauer und Kraft ist ebenfalls gestiegen, so dass nun die ersten richtigen Bergtouren wieder möglich sind.

Und in der beginnenden Pubertät beginnt der Kampf ums Mitkommen. Andere Dinge werden viel interessanter. Häufiger ist man nun wieder allein oder als Paar unterwegs, was auch seinen besonderen Reiz hat. 🙂

Was ist deine/eure liebste Beschäftigung, wenn du/ihr unterwegs (Reise oder Familienausflug) bist/seid?

Die Fotografie. Die Leser (oder vielmehr Betrachter) meines Blogs müssen da so einiges aushalten… 🙂

Gibt es eine bekannte Persönlichkeit, die du bewunderst/ihr bewundert ?

Nö.

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Wie, schon fertig? Hey, das war ja gar nicht so schwer!!!

Und dann?

Dann habe ich auch noch völlig überrascht festgestellt, dass das Hex’nhais’l meinen Blog ebenfalls für den Award nominiert hat – und das schon am 2. Februar!!! Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil…;-) Vielen lieben Dank, Hex’nhais’l!!!

Hier also nun auch noch die 11 Fragen vom Hex’nhais’l  und meine Antworten:

Was ist deine Antriebsfeder im Leben? Woraus schöpfst Du Kraft?

Oh je, jetzt wird es gleich zum Start schon philosophisch… 😉

Kraft schöpfe ich aus den Stunden mit meiner Familie, den Begegnungen mit lieben Menschen, dem Lesen eines spannenden Buches, Touren in der Natur und natürlich der Fotografie, bei der ich völlig in mich versinken kann.

Angetrieben fühle ich mich nicht wirklich. Vielmehr lasse ich mich treiben und erkunde dann alles, was meinen Weg kreuzt mit meinen Sinnen.

Wie handhabst Du Wendepunkte im Leben?

Einfach weitergehen.

Wie sehen Deine Träume aus?

So bunt wie die Welt, die sich mir präsentiert.

Was macht Leben für Dich aus?

Mit offenen Augen und Ohren die Welt erkunden. Begegnungen mit Menschen. Die Natur erkunden und genießen.

Was versteht Du unter genießen?

Momente sammeln und im Herzen bewahren.

Was macht für Dich Lebenslust und Lebensfreude aus?

Die Kraft zu haben auch in ganz schwachen Momenten die Lust am Leben nicht zu verlieren.

Läßt Du Dich jagen, von der Zeit, vom Leben, oder folgst Du Deinem eigenen Weg und Tempo. Wie sieht es da bei Dir aus?

Wenn im Job auch mal zur Jagd geblasen wird, dann mache ich das mit und lasse mich jagen. Ich freue mich dann aber auch schon wieder auf die nächste Gelegenheit, mich wie ein Stück Treibholz im Fluss sanft dahintreiben zu lassen. Ich gehe meinen Weg…

Was macht ein gutes Leben für Dich aus?

Das Leben so zu nehmen wie es ist und dabei immer sich selbst treu zu bleiben und sich nicht verbiegen zu müssen.

Fehlt Dir was, um dieses Leben auch zu Leben, wenn ja, was?

Nö. Mir fehlt nix.

Was verstehst Du unter Exzellenz des auswählens?

Okay, Hex’nhais’l, Du hast es geschafft. Jetzt schnalle ich echt ab. 🙂 Bei der Frage muss ich passen…

Vielleicht gibst Du mir noch etwas Nachhilfe? 😉

Sagt Dir ein Foto mehr als 1000 Worte? Was siehst Du auf den ersten Blick? Das fotografierte Motiv? Oder den Blick des Menschen, der dieses Foto entstehen ließ? Wenn letzteres, sagt’s Dir was über den Fotografen? Seinen Blick auf die Welt, usw. usf… versuch’s mal zu formulieren…

Ja. Ich selbst kann meine Gefühle und Stimmungen ebenfalls gut fotografisch verarbeiten. Und deshalb vielleicht auch ein Gefühl für den Fotografen oder die Fotografin entwickeln. Und für die Situation, den Moment und Augenblick, in dem das Foto entstand. Aber immer „nur“ aus meinem eigenen (eingeschränkten) Blickwinkel.

Wobei ich natürlich auch gern auf die reine fotografische Gestaltung fokussiere und die Bildkomposition auf mich wirken lasse…


 

Puh, doppelt geschafft! Nun kommt aber noch der viel schwierigere Part – nämlich die Auswahl von 11 Fragen und die Nominierung eines oder mehrerer anderer Blogs…

WandernmitKids nominiert folgende Blogs:

Vietole – ein Deutscher in Vietnam: Schöner Blog, in dem Du von Ole viel über eine weitgehend unbekannte Kultur erfahren kannst.

Wandern mit GPS+Hund:  Interessanter Wander-Blog von Claudia. Anstelle von Kids mit Hund. Aber GPS ist auch immer mit dabei. Und es gibt jede Menge Fotos… 🙂

Mit diesen zwei Blogs soll es genug sein. Und hier meine Fragen:

  1. Wie bist Du auf die Idee zu Deinem Blog gekommen? Und wer oder was hat Dich dazu inspiriert?
  2. Seit wann bloggst Du?
  3. Hast Du neben dem von mir nominierten noch weitere Blogs?
  4. Wie viel Zeit investierst Du in Deinen Blog?
  5. Bist Du beim Bloggen eher spontan oder hast Du einen ausgeklügelten Redaktionsplan?
  6. Worauf legst Du in Deinem Blog den Schwerpunkt? Auf Deinen Texten oder Deinen Fotos?
  7. Welche Interessen hast Du neben den in Deinem Blog thematisierten?
  8. Wohin würdest Du gern einmal reisen? Warum?
  9. Was vermisst Du am meisten, wenn Du unterwegs bist (z.B. auf Reisen)?
  10. Wo findet man Dich normalerweise am häufigsten?
  11. Wann warst Du das letzte Mal länger als 24 Stunden offline? Warum?

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Vielen lieben Dank nochmal an Christine von den Reise-Kids und an das Hex’nhais’l.

Hier nun noch die Spielregeln, die ich von Christine eins zu eins übernommen habe:

Dankeschön sagen & verlinken.

Man bedankt sich bei der/demjenigen, der/die dich nominiert hat, mal ganz herzlich und verlinkt dazu auf diese/jenen in dem Artikel, wo man die gestellten Fragen beantwortet.

Bild mit Award-Plakette dazu.

Den Artikel, in dem man die Fragen beantwortet, schmückt man mit der Liebster-Award-Plakette in Bildform. So kennt sich jeder gleich aus.

11 Fragen beantworten.

Die gestellten 11 Fragen beantwortet man so gut und ehrlich als möglich und gewünscht und gibt damit 11 mehr oder weniger bekannte Details aus seinem Blog-und-Lebens-Dasein preis.

Bis zu 11 andere Blogs nominieren.

Man nominiert dann bis zu 11 andere Blogs, die diese Ehre auch verdient haben, zu den persönlichen liebsten Blogs zählen und reicht damit das Liebster-Blog-Blogstöckchen weiter. Idealerweise sind es eher kleinere Blogs, mit weniger als 500-1.000 Followern (auch hier divergieren die Zahlen), die noch nicht so bekannt sind bzw. die man einfach gerne hat und anderen empfehlen möchte. Damit schafft man für sich und andere ein schönes Netzwerk, wo man sich gegenseitig empfiehlt, indem man aufeinander hinweist.

Den Nominierten 11 neue Fragen stellen.

Man verfasst 11 eigene Fragen, die man den neu Nominierten stellt – der Fantasie sind dabei nur die Regeln des Anstands voran gestellt … lieb, lieber, Liebster Award!

Regeln aufschreiben.

Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn man die Regeln, nach denen der Liebster-Award abläuft, dazu schreibt – nicht jeder will erst bei Tante Google nachfragen.

Nominierungsnachricht schreiben.

Damit die Glücklichen von ihrer Nominierung wissen, schreibt man ihnen das in einer netten Mail und informiert sie, was nun zu tun ist.

Das ist alles. Ergänzen kann man diese halboffiziellen Regeln noch mit einem netten Kommentar im Blog der ursprünglichen Nominierung – das macht auch Freude und ist so was wie ein virtueller Blumenstrauß als Dankeschön.

Und zu guter Letzt: Das ganze soll Spaß machen, ihr braucht die Fragen nur zu beantworten wenn ihr möchtet !!!

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Ein Gedanke zu “Liebster Award

  1. Hallo Oliver

    vielen Dank für dein dabei sein. Sind ja recht witzige Antworten, die du da teilweise gegeben hast. Und bei vielem kann ich dir nur zustimmen, da wir mit unseren Kindern in den verschiedenen Lebensphasen ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Jedenfalls bekommt man einen schönen Einblick in dein Schaffen und deine Reisen und Ausflüge. Eine schöne Seite hast du da, die ich gerne weiterempfehle.

    Gruß

    Christine

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